Diakoniewerk Simeon
Die Diakonie, als die „christliche Liebestätigkeit“, beruft sich mit ihrem Auftrag auf Jesus selbst, der im Neuen Testament (Matthäusevangelium, Kapitel 25, 31-36) seine Nachfolger und Nachfolgerinnen auffordert, Hungrigen zu essen zu geben, Durstige zu tränken, Fremde aufzunehmen, Nackte zu bekleiden, Kranke zu besuchen und zu pflegen, Gefangene zu besuchen.
Sie alle stehen stellvertretend für diejenigen in unserer Gesellschaft, die hilflos, schwach, unterdrückt und verletzlich sind. Diakonische Unternehmen sind folglich zur Nächstenliebe und zum Dienst an den Schwachen und Hilflosen berufen.
Machen Sie sich einen Eindruck von der Vielfalt und dem Reichtum unserer diakonischen Angebote!
Herleitung des Namens „Simeon“
„Herr, du lässt deinen Diener in Frieden ziehen, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deine Herrlichkeit gesehen.“
Lukas 2, 29.30
Der sehr alte Simeon hält das neugeborene Kind, den Gottessohn auf dem Arm und weiß: Er wird nicht erleben, wie dieses Kind heranwachsen wird, wie es sprechen und singen lernen wird. Aber Simeon weiß, dass jetzt alles gut wird, weil Gottes Sohn geboren ist.
Mit Sinn und Verstand wissen, dass alles gut wird – und auch wissen, dass wir nicht alles erleben werden – das ist eine Grunderfahrung unseres Lebens. Simeon steht für die Zuversicht, für das „Sehen über das hinaus, was unmittelbar vor Augen ist“ und für das Vertrauen: „Es wird gut“.
In unserem diakonischen Bemühen und Arbeiten setzen wir unsere Kraft, unsere Liebe und unsere Intelligenz für die ein, die Hilfe brauchen. Dazu gehört unsere gute Ausbildung, qualifiziertes Management und effizientes Arbeiten. Aber das alles ist nur Stückwerk, das zusammengehalten wird von der Zuversicht, dass das Heil für die Menschen nicht an unserer Arbeit hängt, sondern an dem, was Gott getan hat.
Zuversicht – das ist der Blick für das, was man nicht unmittelbar sehen kann. Zuversicht ist die Haltung, nicht alles von sich selbst zu erwarten. Zuversicht ist das Vertrauen, dass Gutes wird – auch über mein Tun hinausgehend.
Simeon kennt seine Grenzen – er ist alt und seine Kraft und Zeit ist begrenzt. Seine Botschaft ist: Es ist alles gut – darin ist jedes Engagement in der Nächstenliebe eingebettet. Nichts ist umsonst, nichts ist zu wenig – jede Mühe ist gut und sinnvoll – auch wenn wir nicht immer alles sehen.
Simeon sieht und erlebt nicht den Christus – aber im Kind hat er schon alles gesehen. In jeder diakonischen Tat ist alles geborgen, was wir an Liebe geben – auch wenn es nie vollständig ist.
Anschrift
Diakoniewerk Simeon gGmbH
Rübelandstraße 9
12053 Berlin
Tel.: 030.689 04 - 137
Tel.: 030.689 04 - 134

