Diakoniewerk Simeon feiert 15-jähriges Bestehen mit Festgottesdienst in Berlin

Diakoniewerk Simeon feiert 15-jähriges Bestehen mit Festgottesdienst in Berlin

Berlin, 06. November 2026 – Das Diakoniewerk Simeon hat sein 15-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der Philipp-Melanchthon-Kirche in Berlin-Neukölln gefeiert. Unter dem Leitgedanken „Für Menschen. Mit Menschen. Von Menschen. Wir sind Simeon.“ kamen Politik, Netzwerkpartner*innen und weitere Wegbegleitende zusammen, um zurückzublicken, Danke zu sagen und den Blick in die Zukunft zu richten.

Der Festgottesdienst wurde von Dr. Julia Helmke, Generalsuperintendentin für den Sprengel Berlin, Dr. Christian Nottmeier, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Neukölln, und Dr. Sascha Gebauer, Kreisdiakoniepfarrer, geleitet. Grußworte sprachen Dr. Oliver Unglaube, Geschäftsführer des Diakoniewerks Simeon, Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Martin Hikel, Bezirksbürgermeister des Bezirks Neukölln. Musik und ein Empfang boten im Anschluss Gelegenheit zum Austausch.

Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der Kürzungen und knapper werdende Ressourcen soziale Angebote unter Druck setzen. Zugleich nehmen gesellschaftliche Spaltungen zu und rechtspopulistische Strömungen gewinnen an Zuspruch. In seiner Ansprache betonte Dr. Oliver Unglaube die Bedeutung von Zusammenhalt und gemeinsamer Verantwortung: „Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen Raum bekommen, sich einzubringen und dazuzugehören. Gerade wenn gesellschaftliche Herausforderungen wachsen und Ressourcen begrenzt sind, kommt es darauf an, dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und den Blick auf das Verbindende richten.“

Das Diakoniewerk Simeon will auch künftig Angebote schaffen und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen. Dafür braucht es ein gemeinsames Engagement sozialer Träger, Gesellschaft und Politik. Das Werk steht für ein inklusives „Wir“, das alle Menschen einschließt.

Franziska Giffey würdigte die Bedeutung dieses Engagements: „Ein Miteinander, in dem alle dazugehören, unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Lebenssituation – dafür steht das Diakoniewerk Simeon seit 15 Jahren. Die Mitarbeitenden unterstützen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen und schaffen Orte der Begegnung und Teilhabe. Dieses Engagement ist gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen unverzichtbar. Ich gratuliere herzlich zum Jubiläum und danke allen, die sich täglich beim Diakoniewerk Simeon für andere einsetzen.“

Bezirksbürgermeister Martin Hikel betonte die enge Verbundenheit des Werks mit Neukölln: „Das Diakoniewerk Simeon ist aus Neukölln nicht wegzudenken. 1.500 engagierte Mitarbeitende, die an vielen Orten in unserem Bezirk und weit darüber hinaus Menschen tagtäglich beraten, begleiten und unterstützen. 15 Jahre Diakoniewerk sind auch 15 Jahre Solidarität und Nächstenliebe, in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt. Deshalb beglückwünsche ich gerne zu diesem Jubiläum und freue mich für die Menschen in Neukölln auf die nächsten 15 Jahre!"

Das Diakoniewerk Simeon entstand 2011 aus der Zusammenführung des Diakonischen Werkes Neukölln-Oberspree e.V., der Diakonie-Pflege Neukölln gGmbH und weiterer langjährig gewachsener Einrichtungen. Seitdem hat sich das Werk stetig weiterentwickelt: Neue Angebote in den Bereichen Pflege, Eingliederung, Soziales & Migration sowie Jugend- & Familienhilfe wurden geschaffen, Häuser gebaut und vielfältige Wege gefunden, um Menschen in Berlin und Brandenburg zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen. In einem eigens produzierten Jubiläumsfilm gaben Mitarbeitende Einblicke in ihr Verständnis von „Wir sind Simeon“ – für viele ein Ort des Ankommens, der Familie und des Dazugehörens.

Über das Diakoniewerk Simeon
Das Diakoniewerk Simeon ist eine soziale, gemeinnützige Organisation des evangelischen Kirchenkreises Neukölln mit rund 1.500 Mitarbeitenden an rund 90 Standorten in Berlin und Brandenburg. Es engagiert sich in den Bereichen Pflege, Migration, Wohnungslosigkeit, Sucht, Armut, Familie, Behinderung und Stadtteilentwicklung. Mit vielfältigen sozialen Angeboten unterstützt das Werk Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und setzt sich für ihre Teilhabe ein.

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